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Bedingungen für Gríechenland - Hilfe beschlossen

Die Details für den vom EU-Gipfel beschlossenen Hilfsplan für Griechenland stehen fest. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso begrüßte die Einigung der Finanzminister der Eurozone vom Sonntag. "Damit zeigt Europa, dass Verantwortung und Solidarität miteinander vereinbar sind", sagte Barroso. Die Einigung kam mit Hilfe der Kommission zustande. "Ich bin überzeugt, dass sie Griechenland helfen wird, seine Staatsfinanzen weiter energisch zu sanieren und die nötigen Strukturreformen umzusetzen", sagte Barroso. Die Einigung soll zur Stabilität in der Eurozone insgesamt beitragen. Bislang hat Griechenland allerdings keine Hilfe beantragt.

Die Finanzminister beschlossen die Bedingungen, zu denen Griechenland Zugang zu bilateralen Krediten der anderen Euro-Länder bekommen könnte, falls dies nötig werden sollte. Die Kredite würden durch Darlehen des Internationalen Währungsfonds (IWF) ergänzt und zentral von der Europäischen Kommission koordiniert. Voraussetzung für die Kredite wäre jedoch ein Antrag Griechenlands und die einstimmige Zustimmung der Euro-Staaten.

Die Euro-Gruppe einigte sich über Bedingungen für bis zu drei Jahre. Die Euro-Staaten sind bereit, im ersten Jahr bis zu 30 Milliarden Euro an Krediten bereit zu stellen. Die Höchstsummen der beiden Folgejahre werden im gemeinsamen Programm mit dem IWF festgelegt. Die Kreditzinsen, die Griechenland zahlen müsste, orientieren sich an den Bedingungen des IWF mit einigen Anpassungen. Damit hätte ein Kredit über drei Jahre am 9. April mit etwa 5 Prozent verzinst werden müssen. Es gibt also keine Zuschüsse anderer Länder an Griechenland.
Informationen zur EZB finden Sie unter http://www.ecb.europa.eu/home/html/index.en.html.




Veröffentlicht am:
17:43:59 12.04.2010 von diemer

Letzte Aktualisierung
17:43:59 12.04.2010
 

 

 
 

 

 

 

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